Das Futtermysterium!

      Das Futtermysterium!

      ...eins vorab....

      ich will hier nicht für großes Furore und hitzige Diskussionen zum Thema Ernährung sorgen!
      Es geht mir lediglich darum Erfahrungen mit Leuten auszutauschen, die einen ähnlich Futterkomplizierten Hund haben wie ich (nicht krank, sondern aus verzogener Spinnerei - wie in meinem Fall :whistling: )

      Hier kurz unsere bisherige Geschichte:
      Burli war seit den Zahnwechsels sehr sehr futtermäkelig, das ging soweit, dass er die Nahrungsaufnahme für einige Tage weitestgehend verweigerte und zaunlattenklapperdürr wurde.
      Eigentlich "sollte" er überwiegend gebarft werden, aber Burli machte mir je mehr ich mixte, schnippelte und mischte einen gehörigen Strich durch die Rechnung und schnupperte mit angewiderter Miene kurz am Inhalt des Napfes und zog es vor sich selbst auf Diät zu setzen. Trockenfutter aß er realtiv gerne, aber nie so, dass er auf die empfohlene Menge für sein Alter kam....immer zu wenig.
      Was tun???
      Zusammen mit Lea und Roswitha aus Donaustauf zermarterte ich mir mein Hirn! man kann sichs nicht vorstellen, wenn ein junger Hund der doch eigentlich gern essen sollte, die Nahrungsaufnahme vehement verweigert und sein Frauli an den Rande des Wahnsinns bringt!
      Alles hab ich probiert! Hungern lassen war die erste Variante...brachte gar nix!
      dann fraß er alle 3 Tage mal richtig viel, bekam Dünnschiss und Blähungen....also Idee verwerfen!
      Ich habe Futterproben bei allen erdenklichen Herstellern angefordert. Da machts mir Burli einfach auszuwählen, was nicht schmeckt wird entweder gar nicht erst angenommen und vielleicht mal lediglich beschnuppert, oder die angebotene Handvoll wird mit Entsetzen sofort wieder ausgespukt....ja sowas gibts!
      2 Futtersorten von 7 Herstellern wurden vom Diva-Hund für gut befunden und sind nun ins heimische Sortiment aufgenommen worden. Ich habe mich aber für sehr reichhaltiges Futter entschieden.
      Trotzdem ists für meinen Bub nicht möglich wie alle anderen Hunde dieser Welt aus einem Napf zu fressen....zumindest nicht generell! Also was tun, damit er genug zu sich nimmt und sich gesund entwickeln kann.

      Beim morgendlichen Spaziergang wird im heimgehen ganz gemächlich handvoll für handvoll gemapft, aber man braucht nicht zu denken, dass Burli dann mit freudiger begeisterung an meiner Hand hängt. Für ihn ist das eher was was nebenher so erledigt wird.

      Außerdem ist er kein freund großer Portionen, darum gibts mittags noch ein halbes Becherle Trockenfutter in der Tagesbetreuung.

      ....BARF wurde also durch meinen Bub weitestgehend abgeschafft....

      Interessanterweise hat er abends generell guten Appetit und ich kann ihn tatsächlich aus seiner Schüssel füttern. Dann gibt es rohes Rindfleisch mit Pansen gemischt, oder mal ein Herz, aber wichtig....da darf nichts anderes drin sein. Sonst wird es als ungenießbar betitelt und verweigert...Taja....und hernach mag er oft noch eine Semmel oder ein Brot mit Butter....
      die würde er dem Fleisch sogar vorziehen!

      Taja...soviel zum Thema Hundeerziehung! mein Hund hat mich gut erzogen!

      allerdings muss ich sagen, dass sein "Wohlbefinden" nun absolut konstant ist. Beim vielen Barfen mit viel Gemisch fiel mir auf, dass Burli einen wesentlich unkonstanteren Stuhlgang hat wie es sein sollte, mal zu oft, mal zu dünn, mal zu viel....nun sind wir bei 2 mal fest am Tag.
      Bauchgeblubbel hör ich nicht mehr und hinzu kommt, dass er endlich mal zugelegt hat und wie ein athletischer Junger Hund aussieht.

      Es ist ne Philosophie...aber mei...so läufts bei uns....
      übrigens kann man sich neben den Buben mit Schweinshaxe setzen und essen. Es interessiert ihn nicht die Bohne, das hat auch einen gewissen Vorteil ;)

      und bei euch??? auch so ein Spinner daheim ? ;)
      kommt mir sehr bekannt vor, ich hab auch so einen Hund daheim.

      Auch der Einzug meiner Hündin änderte daran nichts (hatte die Hoffnung der Futterneid würde hier behilflich sein).
      Seit Aico auf Forthyron eingestellt ist, ist es etwas besser... die Umstellung auf BARF brachte den Hund zum Fressen, vorher hatter er immer mal wieder einige kg Untergewicht.

      Wenn Burli gemisch nicht mag, kannst u ja auch nach der "Beutetiervariante" barfen.... so als Idee...
      bzw. wenn ihr jetzt einen Weg gefunden habt, dann ist es doch gut!

      Ich persönlich würde mir diesen Zirkus im nachhinein nicht mehr antun (aus der Hand füttern, etc. - haben wir alles durch! ALLES! :whistling: )
      Was ich auch schon gelesen habe, mache Hunde mögen Metallnäpfe nicht. Vielleicht versucht du mal einen anderen Napf, also anderes Material? Vielleicht hiltfs ja?! Nur als Idee ;)

      Dobis schrieb:

      kommt mir sehr bekannt vor, ich hab auch so einen Hund daheim.

      Auch der Einzug meiner Hündin änderte daran nichts (hatte die Hoffnung der Futterneid würde hier behilflich sein).
      Seit Aico auf Forthyron eingestellt ist, ist es etwas besser... die Umstellung auf BARF brachte den Hund zum Fressen, vorher hatter er immer mal wieder einige kg Untergewicht.

      Wenn Burli gemisch nicht mag, kannst u ja auch nach der "Beutetiervariante" barfen.... so als Idee...
      bzw. wenn ihr jetzt einen Weg gefunden habt, dann ist es doch gut!

      Ich persönlich würde mir diesen Zirkus im nachhinein nicht mehr antun (aus der Hand füttern, etc. - haben wir alles durch! ALLES! :whistling: )
      Was ich auch schon gelesen habe, mache Hunde mögen Metallnäpfe nicht. Vielleicht versucht du mal einen anderen Napf, also anderes Material? Vielleicht hiltfs ja?! Nur als Idee ;)


      Was ist das? Beutetiervariante?

      naja, stimmt schon, den Metallnapf findet er nicht so prickelnd. Da haben wir rumprobiert. am liebsten sind im Plastikschüssel oder Porzellan.

      Ehrlich gesagt gefällt mir seine momentane Entwicklung. Überwiegend Trockenfutter bekommt ihm wohl recht gut und wenn er abends dann sein Fleisch gern frisst ist ja alles im Lot. Mineralstoffe und Vitamine sind ja im TroFu drin wie ers braucht.

      Es ist ein schauderlicher Zirkus den ich oft veranstalten muss, aber seits durch handfütterung am morgen recht gut klappt ist die gesamte Nahrungsaufnahme beim Burli weitaus weniger stressif für mich als auch für ihn. Sonst frisst er nämlich gar nix mehr wenn er muss!
      unsere Bekannten haben so einen Feinschmecker, Berner Sennenhund. Futterunverträglichkeit von einem Tag auf den anderen.
      Da bin ich froh das unsere Amber keine Probleme hat, die frisst alles: ihr Dosenfutter, Trockenkrams, Leckerlies, Dörrfleisch, Eier, Euter, Pansen, Knochen, Gras, ..
      Aber gestern im Fressnapf hat sie das Leckerlie von der Kassiererin wieder ausgespuckt. Blöder Hund, das war doch gratis ;)

      Christian mit


      Dobis schrieb:

      google mal ein bisschen zu prey model oder guck mal hier... manteega.com/packlunch/articles/pm-vs-barf.htm


      wenn ichs richtig versteh, dann heißt das dem Hund einen Teil Beute zum Fraß vorzuwerfen.

      Eiei...aber wie ist das umsetzbar in der Realität?

      ich kenn den Affen, der spielt wie ne Katze z. b. mit seinen Kauknochen die er von mir bekommt. Das macht er vor Freude oder aus Spass, bevor ers frisst. Ich kanns mir aber schwer vorstellen, dass Burli bei uns daheim in der Küche mit nem blutigen Kalbsbein rumfetzt...
      ja also das Prey Modell sieht den Hund als Fleischfresser und nicht als Allesfresser wie das BARF Modell.
      Es wird dem Hund ein Beutetier zur Verfügung gestellt und auf jegliche Zusätze in Forum von Obst/Gemüse verzichtet, weil nach Ansicht dieses Modells der Hund das nicht benötigt sondern alle relevanten Stoffe eben aus dem Fleisch bzw. dem Beutetier erhält.

      Ich hab mich damit noch nicht so eingehend befasst, weil ich nach dem BARF Modell füttere, aber Tante google kennt einige Seiten - vorwiegend auf englisch. Vielleicht hilft euch das weiter! :)

      Dobis schrieb:

      ja also das Prey Modell sieht den Hund als Fleischfresser und nicht als Allesfresser wie das BARF Modell.
      Es wird dem Hund ein Beutetier zur Verfügung gestellt und auf jegliche Zusätze in Forum von Obst/Gemüse verzichtet, weil nach Ansicht dieses Modells der Hund das nicht benötigt sondern alle relevanten Stoffe eben aus dem Fleisch bzw. dem Beutetier erhält.

      Ich hab mich damit noch nicht so eingehend befasst, weil ich nach dem BARF Modell füttere, aber Tante google kennt einige Seiten - vorwiegend auf englisch. Vielleicht hilft euch das weiter! :)


      ich weiß nicht....kann mir nicht vorstellen, dass der hund da alles hat was er so braucht.

      außerdem würde der ja so dürr werden. da sind ja keine Energielieferanten wie Kohlehydrathe drin.

      Burli mag keinen Reis oder Nudeln oder Kartoffeln pur. Nur Butterbrot oder Buttersemmel mag er gern.
      und das wär ja auch schon wieder blöd nur Weizen...im Trockenfutter ist das ja nicht ausschließlich drin bzw. komplett Getreidefrei
      ich füttere jetzt auch keine Kohlehydrate und meine Hunde sind nicht zu dünn...

      Der Hund braucht definitiv kein Geteide in seinem Futter.

      Das Prey Modell orientiert sich am wildlife - in dem Fall Wölfen und Wildhunden.
      Die erbeuten Rehe, Hirschen, Schafe, Hasen, Fasane, Hühner, Enten, etc. je nachdem wo sie leben und welche Beutetiere es dort gibt.

      Man hat angeblich (angeblich deshalb weil ich mich damit eben noch nicht beschäftigt habe) beobachtet, dass Wölfe/Wildhunde eben nicht unbedingt den Magen samt Inhalt des Beutetiers fressen sondern den Rest. So kommt es zu diesem Modell, wo auf jegliche Zufütterung von Obst/Gemüse oder gar Getreide verzichtet wird.

      Ich kann dir leider nur den Tipp geben mal bissi zu suchen im Net, ich kenn mich mit dem Modell nämlich wirklich nicht aus und möchte keinen Blödsinn schreiben.
      Vielleicht gibts auch User hier, die nach dem Prey Modell füttern?
      ist schon interessant...aber sicher was für Idealisten.

      vielleicht mal was für ab und an zum Spass, ich würds eher "light" machen. Hie und da mal im Frühjahr eine Rinderbeinscheibe zum drauf rumbeißen im Garten. Dann kann man ja sehen ob er was damit anfangen kann. Wobei ich das bezweifle. Große Fleischbrocken mag er nämlich auch nicht. Am liebsten ists ihm in kleinen Mundgerechten Häppchen.

      Wie gesagt...ein Gourmet! ...oder verzogen!

      Haha so einen Hab ich auch Daheim

      Prinzo war wo ich ihn bekamm Klapperdürr und er kannte nicht mal trofu oder nassfu.
      Nach vielen testen stellten wir fest das er Rinti und selbstgekochtest frisst und als mein Freund ihn einen rohen knochen hingelegt hatt schnupperte er drann und drehte sich vom knochen weg.
      Seid Marla da ist Frisst er sogar trockenfutter mit heissem wasser drüber und Schweineschmalz aber auch da ist er eigen.
      Wenn der Prinz frisst haben wir menschen uns ruhig zu verhalten und ihn zu ignorieren, ein lauter knall und er zittert und des wars.
      Wie gesagt er hat mich erzogen aber ich weiss inzwischen wie ich ihn zu fressen bekomme.
      Wir gehen tagsüber viel raus und laufen und radeln auch viel und abends gibts dann ne grosse portion die er auch komplett frisst.
      Wenn ich für denn herrn nur koche oder Rinti nassfu gebe frisst der feiner HERR PRINZO kein Trockenfutter mit schmalz mehr.
      Naja aber was macht man nicht alles für seinen hund.

      Marla frisst alles und ihr ist es egal wo oder da ist sie frisst und ist dankbar.
      Aber was mich meistens stört ist wenn ich Prinzo was hinstelle und er aufsteht und sich freut ( was er sehr selten macht ) schnuppert er drann legt sich wieder hin und schmatz eine stunde lang bis er doch mal schnell einen happen zu sich nimmt im liegen.

      Naja so ist meine Dumpfbacke :D
      Dunkle Grüße von der Giesinger Chaosbande :dobmäntor: